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 Vorbereitung auf unbekanntes Gebiet Nächstes Thema anzeigen
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schappi



Anmeldungsdatum: 17.01.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 9:50 am Antworten mit ZitatNach oben

Hi !

ich lese schon einige Zeit hier mit und nun frage ich doch mal was: Wie bereitet man sich am Besten auf unbekanntes Terrain vor ?

z.B. Jemand beschreibt hier im Forum eine Route und die will ich nachfahren. Klar wenn man nachfragen kann, tut man das, aber ich will natürlich möglichst wenig Risiken eingehen und besorge mir darum auf jeden Fall mal ne Wanderkarte aus dem Gebiet. Dann schaue ich wo ich rauskomme und ob von dort nen Skibus zum Ausgangspunkt fährt.
Ihr merkt schon: ich meine also nicht rauflaufen und den gleichen Weg runterfahren, sondern als fauler Sack nen Lift benutzen, dann irgendwohin queren und dort ne Variante fahren.

Was macht Ihr noch, um Euch vorzubereiten ? Jedesmal nen Guide "mieten" ist zu teuer. Zumal ich nicht gerade die anspruchsvollsten Varianten fahren werde.

cheers, Felix
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burton



Anmeldungsdatum: 19.03.2004
Beiträge: 3039
Wohnort: powderhausen

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 11:27 am Antworten mit ZitatNach oben

klarer fall für n GPS , ich hab zwar kein GPS, aber einen TP s wink



markus

_________________
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bc-BGL



Anmeldungsdatum: 06.11.2005
Beiträge: 447
Wohnort: Berchtesgaden, derzeit Münchner Osten

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 12:09 pm Antworten mit ZitatNach oben

zum Varianten fahren nen Guide oder Tourenführer? Wozu das denn? Ist doch sowieso alles zerfurcht bis zur Unkenntlichkeit.

Beim Tourengehen ist das was anderes. Wetterbericht , LLB, Karte und Tourenbeschreibung studieren im Vorfeld ist Pflicht . Jemand der schonmal da war zu fragen, ist auch nicht die schlechteste Variante wink
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mangiari



Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 421
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 12:48 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ach manchmal bin ich da völlig spontan und lauf einfach irgendwo hoch, weil's nett aussieht, ganz ohne Karte oder Kenntnis über das Gelände. Man sieht ja was man vor sich hat.

Allerdings gelten trotzdem Voraussetzungen: LVS und der Umgang damit müssen da sein und man sollte auch auf eine Ausbildung zur Geländeeinschätzung zurückgreifen können. Und den aktuellen Lawinenlagebericht zu Hause ausgedruckt zu haben und vor Ort mit dem Gelände abzugleichen ist auch eine ganz gesunde Sache.

Falls Du sowas noch nicht gemacht hast, kann ich eines der Lawinencamps, z.B. beim SAAC wärmstens empfehlen. Sich ein LVS umzuhängen, mal die Gebrauchsanleitung gelesen zu haben ist zwar schon mal was, aber wirklich helfen kannst so niemandem. Da gehört schon Anleitung und Übung dazu.
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Tobi



Anmeldungsdatum: 14.11.2003
Beiträge: 461
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 5:48 pm Antworten mit ZitatNach oben

mangiari hat Folgendes geschrieben:
Ach manchmal bin ich da völlig spontan und lauf einfach irgendwo hoch, weil's nett aussieht, ganz ohne Karte oder Kenntnis über das Gelände. Man sieht ja was man vor sich hat.

Hammertip. Hier isses eh schon viel zu voll. Wird höchste Zeit, dass wir ein paar Mitglieder loswerden gelle? roll

Genau so spontan bin ich mal die Nordseite am großen Traithen runter. Dort wird's mit jedem Meter steiler, so dass man absolut keine Chance hat vorher einzusehen, wo's nacher hingeht. Das End vom Lied war, dass ich oberhalb von einem Felsband abschnallen durfte und den Rückweg per Pedes antreten musste. Spaß ist anders!

Auf die Ostseite der Brecherspitze habe ich mich deutlich besser vorbereitet. Da bin ich im Sommer schon mehrfach im Gelände gewesen und hab nach einem fahrbaren Weg gesucht.
Im Winter habe ich von gegenüberliegenden Gipfeln Fotos gemacht und die daheim gemütlich studiert bis ich eine Line gefunden hatte.

Ja und dann ist da natürlich noch das Internet. Mittlerweile gibt es ja kaum noch einen Kogel, wo noch niemand rauf ist ohne das sauber zu dokumentieren inkl. Picasaalbum und Gopro-Filmchen. Wenn du speziell nach Fotos zu deiner Variante suchst, hilft das oft ungemein.

Wenn da nichts weiter geht, kann man auch nach Fotos im Umkreis suchen. Oft ist im Hintergrund genau die Rinne drauf, die du fahren willst.

Selbst die Satellitenansicht bei Google Maps liefert in manchen Fällen verwertbare Infos.

Unter: http://lawine.tirol.gv.at/zusatzinfo/gelaendeneigungen/ findest du eine Karte von Tirol, bei der du dir die Geländeneigungen farblich markiert anzeigen lassen kannst. Das macht die Orientierung noch mal leichter.

Als letzten Tipp empfehle ich dir, dich mehrmals in einem Gebiet herumzutreiben. So lernst du das Gelände nach und nach immer besser kennen und musst nicht jedes mal eine riesige Infoflut verarbeiten.

Einfach langsam anfangen, dranbleiben und viel umschauen. Die nötige Erfahrung ergibt sich dann von allein - wenn auch nicht in einer Saison wink
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mangiari



Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 421
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 6:04 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ja sorry, aber einfach irgendwo runter zu düsen damit zu vergleichen einfach irgendwo hoch zu stapfen, wo ich im Aufstieg Überblick habe und sehe was oberhalb ist, sind wohl schon zwei verschiedene Dinge, oder nicht Herr Rettungsschwimmer? cool
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Tobi



Anmeldungsdatum: 14.11.2003
Beiträge: 461
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 6:24 pm Antworten mit ZitatNach oben

Mir samma hier im Unterforum Freeride. Sprich Abfahrt länger als Aufstieg.
Wenn du dich aufs Tourengehen beziehst und gern ohne Plan unterwegs bist - bitte. Irgendwie geht das geht auch. Aber ich denke es gibt bessere Tips für Leute, die gerade anfangen.
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mangiari



Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 421
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 7:09 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ok sorry. War mich nicht bewusst dass man freeriden nur mit Lift kann. Ich dachte das Wort bezieht sich lediglich auf die Abfahrt, unabhängig davon wie man rauf kommt. Dann ist das wohl wirklich nicht so der richtig Tip. Wer nicht laufen will, sollte sich schon informieren wo er hin fährt wink

Ne gescheite 25000er Karte dabei zu haben ist eigentlich immer schlau, weil man aus der auch Schutz- und Sperrgebiete ersehen kann, gerade in Nachbarländern greifen sie da gerne kräftig zu, wenn man sich versehentlich in so ein Gebiet verirrt hat.
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schappi



Anmeldungsdatum: 17.01.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Sa Jan 22, 2011 9:47 am Antworten mit ZitatNach oben

Nur ruhig Blut, ich habe Euch beide schon verstanden und bin dankbar für beide Sichtweisen. Ist ja klar, dass ich eine Route besser einschätzen kann, wenn ich sie vorher hochgelaufen bin.
Da Mangiari nicht weiss, dass ich ein fetter, fauler Sack bin, hat er von sich auf mich geschlossen und mir einen Mindest-Grad an Fitness unterstellt. Das ist mein fernes Ziel und motiviert mich zusätzlich, etwas für die Kondition zu tun.

Ich wollte heute ans Walmendinger Horn, hatte aber Anfang Januar keine Spuren dort gesehen. Für mich war das der Hinweis, dass dort bis zum Abend kein local unterwegs war - also Obacht und ich hatte Recht.

Also Danke für die Hinweise.

P.S.: So'n Lawinen kurs hatte ich vor drei Jahren gemacht und versuche die Handhabung jedes Jahr aufzufrischen. Denn ohne Übung bringt das nicht wirklich viel..
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mangiari



Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 421
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Jan 22, 2011 10:25 am Antworten mit ZitatNach oben

schappi hat Folgendes geschrieben:
P.S.: So'n Lawinen kurs hatte ich vor drei Jahren gemacht und versuche die Handhabung jedes Jahr aufzufrischen. Denn ohne Übung bringt das nicht wirklich viel..

Es gibt in manchen Skigebieten extra Übungsgelände, auf dem fest installierte Sender versteckt sind. Wenn man eh gerne mal ein neues Gebiet auscheckt, kann man ja mal gezielt so eins nehmen und am Nachmittag noch ne Runde Mehrfachverschüttung üben. Auch wenn's natürlich recht fern von 'nem echten Szenario ist, kann es trotzdem nicht schaden.
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bc-BGL



Anmeldungsdatum: 06.11.2005
Beiträge: 447
Wohnort: Berchtesgaden, derzeit Münchner Osten

BeitragVerfasst am: Sa Jan 22, 2011 11:08 am Antworten mit ZitatNach oben

schappi hat Folgendes geschrieben:


P.S.: So'n Lawinen kurs hatte ich vor drei Jahren gemacht und versuche die Handhabung jedes Jahr aufzufrischen. Denn ohne Übung bringt das nicht wirklich viel..


um ehrlich zu sein...mit einem Kurs (auch wenn er "schon" 3 Jahre her ist) bist Du auf jeden Fall schon gut dabei. Duglaubst gar nicht was sch derzeit für Dramen im Tourenbereich abspielen. Ist anscheinend zur Zeit "in" und "trendy" zu freeriden etc. Lawinenkunde oder zumindestens LVS sind für die Hipster aber Fremdwörter.
Häufig gehört: "LVS? Brauch ich nicht!-Ich will erst mal schaun obs mir taugt."
zurück zum Thema:
Du willst Deine Fähigkeiten im Gelände verbessern, hast aber keine Lust (oder Kondition wink ) für Gewalttouren, dann fahr doch einfach in reine Freeridegebiete. In Bayern fällt mir da das Dammkar ein. Gesprengt wir da auch regelmäßig...
http://www.karwendelbahn.de/assets/files/sicherheits_und_orientierungstipps_skiroute_dammkar.pdf

derzeit wegen Schneemangel leider geschlossen roll
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schappi



Anmeldungsdatum: 17.01.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Sa Jan 22, 2011 2:40 pm Antworten mit ZitatNach oben

Dammkar habe ich mir auch schon überlegt, aber das ist nochmal fast ne Stunde weiter, als das Kleinwalsertal.

Ich habe heute mal zum Spass meine alten Schneeschue im Sindelfinger Wald ausprobiert... Vielleicht laufe ich doch erstmal Forstwege rauf, und verbessere so meine Kondition. langfristig ist das eh mein Ziel fernab des Turisten-Chaos... und man sieht vorher wo man hinterher runter fährt.

Allerdings hatten wir nur 10 cm Schnee so dass hinter mir der Blätterboden in der Spur zu sehen war.

Aber Konditionsmässig merke ich, was ich noch machen muss. 100 hm ist noch nicht berauschend.

Also werde ich mal ein paar Infos von Varianten im Kleinwalsertal zusammentragen und mich dann auf den Weg machen.
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chris
Moderator


Anmeldungsdatum: 24.07.2003
Beiträge: 2326
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: Sa Jan 22, 2011 7:31 pm Antworten mit ZitatNach oben

google mal powderguide oder such bei amazon, ist neu erschienen, hab ich mir letztens bestellt und finde ich Super.

Sonnenkopf am Arlberg ist auch nett zum Varianten fahren.

Kanzelwand zu Fuß hoch und Richtung Warmatsgund runter find ich super, unten allerdings schneeschuhe erforderlich damit aus dem Tal wieder raus kommst.

Ach ja Wilkommen hier.

Chris der auch 10 min von Stuttgart weg wohnt

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It's not the fall that kills, it's the sudden stop at the end!
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Lupo



Anmeldungsdatum: 15.04.2004
Beiträge: 867
Wohnort: Kaufering

BeitragVerfasst am: Mo Jan 24, 2011 6:32 pm Antworten mit ZitatNach oben

Vielleicht auch ganz nützlich:


http://www.check-your-risk.de/Where2go/Weekend-Report/

Ganz ohne Vorkenntnisse natürlich kaum.

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Low Risk Abfahrtsspass bis 66 !
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michl4k



Anmeldungsdatum: 25.01.2011
Beiträge: 11
Wohnort: Freiberg

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 6:49 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ich verwende für Tourenvorbereitung im wesentlichen drei Sachen: Digitale Karten, Google Earth und den LLB. Vereinzelt schau ich mir Sachen auf alpintouren.com etc. an. Auf keinen Fall ratsam ist es, Führer à la "Die 50 schönsten Touren in..." oder so zu kaufen, da ist meist alles zerfurcht, wie hier schon ein Vorredner geschrieben hat.

Die Karten hab ich mal geeselt irgendwann, die Schweiz komplett in 1 : 25 000, dann gibts die AV-Karten digital, nur die schönen Tabacco-Karten für Südtirol leider nicht. Ist nett, Karten (maßstabsgetreu) auf DINA4 auszudrucken, dann hat man nur ein einzelnes Blatt auf Tour dabei, das man problemlos etwa mit einer Snowcard zusammen in die Jackentasche stecken kann.
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