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ChrisMue



Anmeldungsdatum: 24.07.2017
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Jul 31, 2019 7:28 am Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

habe eine Frage hat schon wer von euch mal die Haute Route mit dem Splitboard bewältigt. Habe letzten Sonntag dazu einen Beitrag auf Drei Sat gesehen und, mich lässt der Gedanken nicht mehr los mal diese Tour zu machen.
Wer fein wenn ich nützliche Infos dazu bekommen könnte, oder vielleicht sind ja noch andere daran interessiert die Haute Route zu machen.

Wäre cool mal ein bissal drüber zu diskutieren.

danke und Liebe Grüße
Christoph
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Lasseschnein



Anmeldungsdatum: 01.07.2019
Beiträge: 6
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Di Aug 13, 2019 11:42 am Antworten mit ZitatNach oben

Ich habe auch schon etliche Male von der Haute Route von Chamonix nach Zermatt gehört und gelesen und würde die Tour ebenfalls gerne mal bestreiten. Kennen tue ich jedoch keinen, der die Tour bereits bestritten hat und demnach kann ich leider auch keine Infos dazu beitragen. Diese Skitour verlangt einem ja schon einiges ab und sollte nur von erfahrenen Tourengeher bezwungen werden. Ohne einen erfahrenen Tourenguide, der das Gesamte plant, würde ich es nicht wagen. Ist man bei solch einer Begehung mit einem Guide eigentlich versichert, weißt du das zufällig? Dies sollte doch eigentlich der Fall sein, wenn man sich einem professionellen Tourenguide anschließt?! Oder obliegt dies einem selbst und man sollte gängige Versicherungen unbedingt nachweisen können bevor man so etwas plant? Momentan befasse ich mich nämlich verstärkt mit verschiedenen Versicherungen, da ich alle mal verglichen und nun gemerkt habe, dass man einiges einsparen kann. So habe ich mich auf einer Seite etwas ausführlicher mit einer Privathaftpflicht befasst und frage mich nun, ob diese nicht eine Grundvoraussetzung für solche Begehungen ist. Wenn ich z.B. unachtsam bin und durch meinen Fehler andere zu Schaden kommen und diese beispielsweise ins Krankenhaus müssen, könnte dies für mich ja mitunter den finanziellen Ruin bedeuten. Würde in so einem Fall also meine Privathaftpflicht dafür aufkommen oder ist man über den entsprechenden Alpenverein versichert?


Zuletzt bearbeitet von Lasseschnein am Do Aug 22, 2019 2:45 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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FloImSchnee



Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 727
Wohnort: Salzburg / Bad Ischl

BeitragVerfasst am: Di Aug 13, 2019 10:37 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ich denke nicht, dass die Versicherungsdiskussion hier gut reinpasst. Eine Privathaftpflicht braucht man jedenfalls nicht, was man braucht ist eine Freizeitunfallversicherung. Sollte ohnehin jeder haben, der in den Bergen regelmäßig unterwegs ist. Am günstigsten über bspw die österreichischen Bergrettung, sonst über die AV-Mitgliedschaft usw.
(Oder wolltest du hier ohnehin nur Werbung anbringen?)

Tourenführer: ja, wenn man nicht absolut selbstständig die Tour planen kann, inkl. Spaltengschicht, Lawinenlage, Orientierung usw, der braucht unbedingt einen Bergführer.

Zur eigentlichen Frage kann ich leider kaum was beitragen, habe mich dort bislang auf's Argentiere-becken (also der Startbereich der klassischen HR), M. Blanc und Monte Rosa-Massiv beschränkt.
Gewaaaltige Gegend jedenfalls!
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Lasseschnein



Anmeldungsdatum: 01.07.2019
Beiträge: 6
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mi Aug 14, 2019 1:23 pm Antworten mit ZitatNach oben

Von der Freizeitunfallversicherung habe ich z. B. noch nie zuvor etwas gehört. Ist diese eine Voraussetzung für eine Tour? Werde gleich direkt mal Google befragen, was diese Versicherung überhaupt alles abdeckt...

_________________
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FloImSchnee



Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 727
Wohnort: Salzburg / Bad Ischl

BeitragVerfasst am: Mi Aug 14, 2019 2:45 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ist nicht Voraussetzung, du kannst eine etwaige Rettung auch aus eigener Tasche bezahlen.
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rascr



Anmeldungsdatum: 17.11.2014
Beiträge: 452
Wohnort: Ulm

BeitragVerfasst am: Mi Aug 14, 2019 9:44 pm Antworten mit ZitatNach oben

Nach meiner verletzungsbedingten ca. 15-jährigen Abstinenz vom boarden kam der Rother mit der Haute Route als erstes auf den Nachttisch. Ein Traum, ein Ziel.nInzwischen habe ich eingesehen dass man einen Schrotthaufen nicht da rüber zwingen kann.

Aber unabhängig davon hatte ich mich ziemlich intensiv eingelesen und hätte die HR wahrscheins auch trotz des großen Traums abgeschrieben weil es, sieht man vom Renommee ab, viele weitaus lohnendere (Hoch-)Touren für Splitboarder gibt als eine die elends viele Gegenanstiege, eisige Traversen und ähnliches in rauhen Mengen aufbietet. Wenn ich den Flo richtig verstehe, könnte der da ne Menge zu beisteuern.

Ganz ehrlich, ich denke auch dass niemand der die Frage nach der Haute Route mit dem Splitboard stellt, die Erfahrung und das Können hat das Ding zu machen. Alle anderen suchen sich geilere Routen oder machen sie und vermutlich 99,9% mit Bergführer.

@FloimSchnee: wie viele Splitboarder triffst du auf Hochtouren im Vergleich zum normalen Touren so?

_________________
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FloImSchnee



Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 727
Wohnort: Salzburg / Bad Ischl

BeitragVerfasst am: Do Aug 15, 2019 10:03 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ah ja, reizvoll wär's schon mal, die Haute Route. Ist halt sehr viel begangen und öfter mal zum Wiederanfellen. Aber zumindest Letzteres hat ja schon auch einen eigenen Reiz.

Splitboarder auf Hochtouren: schon nicht soo viele, aber gelegentlich trifft man schon welche. Sehe jetzt auch keinen Unterschied, ob man da mit Ski oder Snowboard unterwegs ist.

Zu lohnenden Hochtouren: eine der besten Touren die ich überhaupt je gemacht habe, war eine Durchquerung der Silvretta vor ein paar Jahren.
Image
Eine eher "kleine" Sache im Vergleich zu den Westalpen, aber einfach traumhaft schön und auch guten Schnee erwischt. Und: wir waren verblüffend einsam unterwegs. (z.B. auf dem wohl 500m breiten Silvrettagletscher grad mal 9 Spuren...)
Auch am Piz Buin war nur eine andere Gruppe.

Ansonsten sind die Ortler-Berge jedes Mal ein Genuss. Kulinarisch wie von den Bergen her. (Cevedale usw)

Aber die Westalpen sind natürlich nochmal ein bissl besonderer. Da muss man schon mal hin, wenn einem Hochtouren taugen und man das Nötige beherrscht. :)

Es gibt SO viel Schönes zu tun. :)[/img]
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rascr



Anmeldungsdatum: 17.11.2014
Beiträge: 452
Wohnort: Ulm

BeitragVerfasst am: Fr Aug 16, 2019 10:40 pm Antworten mit ZitatNach oben

Haha das musste wahrscheinlich jetzt sein. Zwischen Jamtal- und Wiesbadener Hütte hatte ich den peinlichsten Auftritt meines kurzen Hochtourenlebens. metallica rulz

Zufällig habe ich die Region vor zwei Tagen wieder ins Blickfeld bekommen weil mir ein Tourenführer dazu günstig in die Hände fiel. Danke fürs bestärken beim Plan da mal wieder vorbeizuschauen

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ansi



Anmeldungsdatum: 17.11.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: Sa Aug 17, 2019 7:47 am Antworten mit ZitatNach oben

Die Story zu dem Auftritt würd ich schon gern hören...

Zum Thema zurück, ich denke wenn man wlll, kann man die Haute Route mit Splitboard schon machen (welche den? es gibt ja viele Möglichkeiten). Aber ich würde mir eine Möglichkeit suchen z.b. nicht am Stausee "Grand Dix" queren zu müssen, sondern eher Abfahrtsorientierter ,-)

Generell zu Hochtouren mit Splitboard sehen ich keine großen Unterschiede zu Skifahrern, man muss nur sein Material kennen und entsprechend damit umgehen können (z.B. Abfahren mit Stöcken zum Schieben, flache Abfahrten im Ski-Modus mit entsprechend virtuosen schnellem Umbau, gute Snowboard- und Skibefestigung am Rucksack und wissen wann es gescheiter ist zu Stapfen als sich mit Harscheisen abzuquälen etc.)
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rascr



Anmeldungsdatum: 17.11.2014
Beiträge: 452
Wohnort: Ulm

BeitragVerfasst am: Sa Aug 17, 2019 7:19 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ein paar Dinge würden mir da schon einfallen: die bekannten Schwächen vom Splitboard in Aufstieg und Abfahrt und beim Traversieren also quasi in jeder Lage, das Gewicht, Softboots vs Hardboots, Splitboarden mit einem für mehrere Tage gepackten Rucksack ist viel härter als mit Ski, bei wechselnden Verhältnissen und wenn es z.B. durch enge Gletscherbrüche o.ä. geht umso mehr.
Zuletzt auch das Abfahren in einer Seilschaft, Standard-Abwehr-Argument vom DAV und das man im Prinzip kaum mal skaten kann.

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FloImSchnee



Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 727
Wohnort: Salzburg / Bad Ischl

BeitragVerfasst am: Mo Aug 19, 2019 2:58 pm Antworten mit ZitatNach oben

Beim Traversieren kann ich mittlerweile keine relevanten Nachteile mehr zu meinen Ski-Kollegen feststellen. (haben alle eher abfahrtsorientierte Ski)
Klar, beim Umbauen muss ich mich immer beeilen. ;)

Wirklich blöd war mal das angeseilte Durcheiern durch eine flache Spaltenpassage, da hat mir dann Seilzug von vorne und Stockeinsatz geholfen -- aber das war nur einmal vor einigen Jahren bei der Abfahrt von der Dufourspitze.

Auch blöd war mal der angeseilte "Notabstieg" im absoluten Whiteout mit GPS in der Hand -- das würde mit Ski wesentlich besser gehen, wo man herumsteigen kann, abrutschen kann usw.

Angeseilt abfahren ist aber mit Snowboard genauso möglich? Klar, ganz langsam im Pflug hintereinander rutschen geht mit Ski besser. (passt wieder zu meinem Whiteout-Erlebnis)

Kurze Flachpassagen (ev. mit einem Minianstieg von 10m oder so) im Pulver (bei hartem Schnee kann man ja stapfen) sind halt generell immer blöd. Wo ein Skifahrer einfach mal mit den unangefellten Ski dahinschiebt, hast mitm Splitboard ungleich mehr Aufwand.
Aber bei 95% der Touren kann ich die Passagen durchgleiten oder umfahren.

Die genannten Situationen sind aber selten, bei den meisten Touren und Hochtouren geht's entspannt her.
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rascr



Anmeldungsdatum: 17.11.2014
Beiträge: 452
Wohnort: Ulm

BeitragVerfasst am: Mo Aug 19, 2019 5:47 pm Antworten mit ZitatNach oben

Du gehst HT aber in Hardboots...

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FloImSchnee



Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 727
Wohnort: Salzburg / Bad Ischl

BeitragVerfasst am: Mo Aug 19, 2019 7:05 pm Antworten mit ZitatNach oben

Nein, HT ausschließlich in den Fitwell BC.

Nur Pulvertouren daheim manchmal in TLT5. Wobei, letzten Winter eigentlich kein einziges Mal. ;)
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rascr



Anmeldungsdatum: 17.11.2014
Beiträge: 452
Wohnort: Ulm

BeitragVerfasst am: Di Aug 20, 2019 3:39 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ok, hätte ich jetzt nicht gedacht vor allem dann noch dass du die hb bei besten Verhältnissen trägst (wg spuren?) aber auch gut zu wissen.
Mist, je länger ich drüber nachdenke je mehr bock habe ich auf den kommenden Winter. Soll endlich kommen :-/

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FloImSchnee



Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 727
Wohnort: Salzburg / Bad Ischl

BeitragVerfasst am: Mi Aug 21, 2019 8:41 am Antworten mit ZitatNach oben

Gekauft hab ich die TLT5, um mir bergauf leichter zu tun (Gewicht). Bissl schneller beim Umbau zu sein, ist auch angenehm.

Nachdem ich mit meinen üblichen Tourenpartnern aber auch mit den Fitwell problemlos mithalten kann und diese mehr Spaß bei der Abfahrt machen, wärmer und bequemer sind, kommen die TLT fast nie zum Einsatz.
EDIT: den von vielen beschriebenen besseren Halt in Querungen erlebe ich nicht. Ich habe mit den Fitwell+Sparkbindung besseren Halt.

Wenn ich mal mit schnellen Leuten gehe, dann schon.
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